Kikis Happy End Geschichte ❤️

Ich bin Kiki. Ich habe fast drei Jahre bei einem sehr bösen Menschen gelebt, der mich geschlagen und misshandelt hat. Könnt ihr euch vorstellen, dass er mich dann eines Tages, mitten im Winter, einfach verjagt hat? Ich wusste nicht wohin, deshalb bin ich in der Nähe meines Zuhauses geblieben. Doch dort befand ich mich in sehr großer Gefahr, denn dieses Monster wollte mich mit einer Schrotflinte erschießen!

Unsere Nachbarn haben dann telefoniert und es kamen Menschen, die ein komisches Drahtgestell aufgebaut haben, mit allerhand Essbarem darin. Ich war so hungrig, dass ich mich irgendwann getraut habe, diesem Drahtgestell näherzukommen – und dann fiel plötzlich eine Tür zu.

Sie haben mich in eine kleine Unterkunft gebracht und das erste Mal in meinem Leben wurde ich gestreichelt und nicht geschlagen. Trotzdem ließ ich mich nicht gerne anfassen, denn ich hatte immer noch sehr große Angst, dass mir wieder weh getan wird. Nach vielen Monaten wurde ich dann in einen Transporter gesteckt und in ein fremdes Land gefahren. Das war mir überhaupt nicht geheuer und ich habe immer und überall versucht, abzuhauen. Die Frau in dem neuen Haus hat mich wochenlang nach draußen getragen, weil ich keinen Zentimeter gelaufen bin, und ich war mit so vielen Leinen an ihr befestigt, dass es einfach keine Chance gab, zu entkommen, auch wenn ich es immer wieder versucht habe.

Nach einigen Wochen sollte ich noch einmal umziehen, sie sagten, in mein Für-Immer-Zuhause. Dabei hatte ich das doch schon längst gefunden! Ich wollte unbedingt wieder zurück, vor allem hatte ich hier auch schon zwei tolle neue Freunde gefunden, Jutta und Jack. Hab’ dann bei den neuen Leuten zwei Wochen überhaupt nicht mitgespielt – war ziemlich easy, wieder zurückzukommen!

Jetzt darf ich für immer hier bleiben, weil ich so toll mitmache und alles so gut klappt. Sie sagen auch immer, dass ich einfach so ein süßer Zausel bin – ich weiß zwar nicht genau, was das bedeutet, aber ich spüre, dass ich zum ersten Mal richtig geliebt werde.

P.S.: Manchmal denke ich noch an meine Freunde in Spanien. Es wäre so schön, wenn noch mehr von ihnen ein richtiges Zuhause finden würden. Falls ihr ein schönes habt, meldet euch doch!

Bis bald, eure Kiki


Schreibt uns eure Happy End Geschichte an info@aspa-ev.de  

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