Einkauf und Ernährung

Kaufen Sie keine Souvenirs, für die Tiere sterben oder leiden müssen, wie Taschen aus Krokodilleder, Pelze, Schnitzereien aus Elfenbein oder gar der Erwerb lebender Tiere wie Vögel oder Affen. Sie sind nicht nur moralisch, sondern auch aus artenschutz- und zollrechtlichen Gründen abzulehnen.

In vielen Ländern existieren Gesetze zur Tierhaltung in nicht, liegen hinter dem deutschen Standard, werden lockerer gehandhabt oder sogar missachtet. Verzichten Sie deshalb nach Möglichkeit auf Fleisch und Eier.

Bei Selbstverpflegung können Sie versuchen Produkte mit dem bekannten EU-Öko-Siegel zu kaufen. In Frankreich gibt es Produkte mit dem Label Rouge und in Großbritannien Freedom Food, die eine tierfreundlichere Haltung garantieren als in konventionellen Betrieben.

Essen Sie keine exotischen Spezialitäten, für die Tiere leiden müssen oder wodurch Art vom Aussterben bedroht sind:

Gänsestopfleber wird hauptsächlich in Frankreich gegessen. Den Gänsen wird über einen langen Trichter gezwungenermaßen Futter in den Schlund geschoben. Die durch dieses Mast krankhaft veränderte Leber gilt als Delikatesse. Das Stopfen ist in Deutschland als Tierquälerei verboten.

Singvögel werden besonders in Malta und Italien, aber auch in Frankreich und Belgien mit Netzen und Leimruten gejagt oder geschossen.

Walfleisch wird in Norwegen und Japan verzehrt.

Schildkröten sind in Südostasien und Südamerika beliebt. Sie werden unter brutalen Bedingungen gejagt, transportiert und geschlachtet. Viele Arten sind bedroht und der Verzehr von Schildkröteneier verschärft dieses Problem noch.

Haifischflossensuppe ist in Asien auch bei deutschen Touristen beliebt. Dafür werden Millionen Haie getötet und ihnen zum Teil lebend die Flosse abgetrennt. Die verletzten Tiere wedren ins Meer zurück geworfen wo sie elendig verenden.

Froschschenkel gelten vor allem in den Küchen Frankreichs, der Schweiz, Portugals, Louisianas und der Karibik sowie allgemein in Asien und Afrika als Delikatesse. Oft werden die Tiere weder betäubt noch getötet, bevor ihnen die Hinterbeine abgetrennt werden.

Hunde- und Katzenfleisch steht in China, Korea und einigen angrenzenden Regionen immer noch auf dem Speiseplan. Die Hunde werden in speziellen Farmen in winzigen Käfigen gehalten, über weite Strecken transportiert und misshandelt bis sie brutal getötet werden. Katzen werden sogar lebend gekocht.

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