Entwicklung, Verhalten und Wissenswertes

  • dass Welpen in den ersten 7-10 Tagen weder sehen noch hören können
  •  dass ab der 5. Lebenswoche sich bei Welpen das Angstverhalten entwickelt
  • dass die Zeit zwischen 3.-18. Lebenswoche entscheidend ist, was das Lernen und die Vorbereitung auf Später angeht
  • dass Hunde bis zum Abschluss des 3 Lebensmonats als Welpen bezeichnet werden, danach als Junghunde
  • dass nach der 20. Lebenswoche Hunde in eine Art Rüpelphase kommen
  • dass ab dem vierten Lebensmonat der Zahnwechsel beginnt und bei männlichen Hunden setzt das Markierverhalten ein
  • dass der Zahnwechsel mit dem 7. Monat abgeschlossen ist und der Hund dann ein Gebiss von 42 Zähnen hat
  • dass Hunde die soziale Reife je nach Rasse und Größe im Durchschnitt zwischen 1,5-3,5 Jahren erreichen. Dazu kommen natürlich noch die individuellen äußerem Umstände.
  • dass im Gegensatz zu uns Menschen die Hündin nicht in die Wechseljahre kommt und weist daher bis zum Lebensende einen Sexualzyklus auf.
  • dass in der Regel die erste Läufigkeit erfolgt, wenn 2/3 des endgültigen Körpergewichts erreicht sind.
  • dass im Einzelfall die erste Läufigkeit 20 Monate auf sich warten lassen kann (besonders sehr großen Hunden)
  • dass bei der Hündin die Geschlechtsreife mit Eintritt der ersten Läufigkeit oder Hitze sichtbar wird, in der Regel zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat.
  • dass im Durchschnitt Rüden zwischen dem 5. und 8. Lebensmonat in die Pubertät sprich Geschlechtsreife kommen
  • unter Stereotypie versteht man ein sich ständig wiederholendes Verhalten (ohne Variation), ohne Zweck und Funktion (zB. Schwanzjagen mit Selbstverstümmelung)
  • Zoomorphismus bedeutet das Gegenteil von Anthropomorphismus, dh. das Tier sieht den Menschen als Angehörigen seiner Art an (wie die Graugänse bei Konrad Lorenz)
  • dass Anthropomorphismus Vermenschlichung bedeutet und dass wir menschliche Motive, Charaktereigenschaften und Emotionen nicht vorbehaltlos auf unsere Haustiere überragen dürfen
  • dass Zwangsstörungen am häufigsten bei als Wachhund gezüchteten Rassen zu finden sind
  • dass ungarische Hundeforscher nachgewiesen haben, dass Vierbeiner mit einem Hyperaktivitätssyndrom genau wie der Mensch mit ADHS-Syndrom veränderte Rezeptoren für den Botenstoff Dopamin besitzen
  • dass ca. 40% aller Haustiere eine Form von Verhaltensstörung aufweisen. Die meisten Probleme aber auf falschem oder mangelndem Training mit dem Menschen beruhen.10% jedoch mit medizinischen Problemen in Verbindung stehen(z.B. Fehlfunktionen der Schilddrüse
  • dass es wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass Hunde Artgenossen ihrer Rasse gegenüber Artgenossen einer anderen Rasse bevorzugen.
  • dass der Hund 80-220 Millionen Riechzellen (der Mensch nur ca. 2-10 Millionen) hat
  • dass im Vergleich zum Mensch hat er jedoch deutlich weniger Geschmacksknospen (ca.9000 beim Mensch, 1700 beim Hund) hat
  • dass Aggression ein obligatorischer Teil des Sozialverhaltens ist (auch nicht anders als bei und Zweibeinern)
  • dass die Motivation einer der wichtigsten Aspekte der Hundeerziehung ist
  • dass Hunde am besten lernen, wenn sie Vorgänge oder Ereignisse assoziieren. Um diese Ereignisse zu verkoppeln sollten die zeitlichen Abstände innerhalb von 1-3 Sekunden liegen. Das sollte bei der Hundeerziehung unbedingt berücksichtigt werden
  • dass das Trainieren einer Aufgabe im Idealfall mit einem Erfolgserlebnis beendet werden sollte und nicht über die Konzentrationsfähigkeit weiter geführt werden
  • dass Hunde kein Sprachverständnis haben
  • dass um ein Verhalten zu interpretieren, muss immer der Gesamtausdruck eines Hundes betrachtet werden, ein Signal allein (z.B. Wedeln oder Knurren) besagt nichts
  • dass es eine angeborene Beißhemmung bei keiner Hunderasse gibt
  • dass es einen generellen Welpenschutz nicht gibt
  • dass Spielverhalten in der Gruppe von den Besitzern kontrolliert werden muss
  • dass Dominanz bzw. dominanter Hund beschreibt nicht das Wesen eines einzelnen Tieres, sondern das Verhältnis zweier Tiere zueinander. Dominanz ist nicht angeboren, sondern wird erworben.
  • dass 85% aller Hundebissverletzungen im Haus des Halters vorfallen und dass 75% davon Kinder betreffen
  • dass Angst ist ein elementares überlebensnotwendiges Gefühl
  • dass eine Übersprungshandlung entsteht in einem Ambivalenzkonflikt, z.B. ein Hund kann sich in einer bedrohlichen Situation nicht entscheiden, ob er angreifen oder fliehen soll-plötzlich fängt er an sich zu kratzen oder lecken, das heisst er versucht das Problem zu ignorieren
  • dass bestimmte ängstliche Verhaltensmuster angeboren sein können, so neigen z.B. Hütehundrassen zur Geräuschphobie und Beagles neigen zum Erstarren
  • dass die Hauptursache für Unsicherheit bei Hunden ist meist geringe Erfahrung (bzw. mangelnde Einflüsse = Deprivation) während der ersten Lebenswochen ist.
  • dass das Gesichtsfeld eines Hundes um ca. 70% breiter als das unsere ist
  • dass der Energiebedarf eines Hundes zwischen 150-3500 kcal/Tag liegt
  • dass der Gesamtwasserbedarf (Futter und direkte Wasseraufnahme) eines Hundes bei 30-55ml/kg KG/Tag liegt. Der Wasserbedarf ist jedoch stark abhängig von der Umgebungstemperatur, sowie der Leistung und des Alters. Fieber erhöht den Bedarf deutlich, um ca. 10% bei einer Erhöhung um 1 °C.
  • dass die Länge des Dünndarms je nach Rasse 2-6m beträgt
  • dass die Länge des Dickdarms nur 20-80 cm (beim Mensch ca. 1,5m) beträgt
  • dass in Deutschland ca. 1/3 aller Haustiere an Übergewicht leiden
  • dass in Leckerli oft Zucker beigemischt ist, so dass man immer die Inhaltstoffe des Produktes überprüfen sollte
  • dass Reduktionsdiäten beim Hund vor allem fettreduziert sein sollten
  • dass bei älteren Hunden (ab ca. 7 Jahre) der allgemeine Energiebedarf um ca. 20% sinkt
  • dass große Mengen an Knochen zu Verstopfung mit hartem "Knochenkot" und Darmverschluß (Ileus) führen kann
  • dass eine Überversorgung mit Kalzium im Welpenalter zu schweren Störungen der Skelettentwicklung führen kann
  • dass für Selbstkocher Getreidesorten wie Hirse, Dinkel, Amaranth und Quinoa (auch Perureis oder Andenhirse genannt), die naturbelassen sind, insbesondere bei Hunden mit Haut und Allergieproblemen, vorzuziehen sind. Reis, Hirse Buchweizen, Amaranth und Quinoa sind auch glutenfrei
  • dass der Hund bei einer sportlichen Dauerbelastung (z.B lange Wanderung) eine fettreicher Futterration braucht, unsere Windhunde dagegen bei Sprintbelastungen einen höheren Kohlehydratanteil im Hundefutter.
  • dass Vibrissen der Fachbegriff für Tasthaare ist, welche für unsere Hunde und für viele Säugetiere ausgesprochen wichtig sind
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