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Rund um den Hund

Ich suche ein Zuhause:

Bertin, Rüde (Galgo)

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Veranstaltungen:

26.08.2017

10 Uhr bis 18 Uhr

Windhundfest Darmstadt

64293 Darmstadt

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Weitere Informationen:

A.S.P.A friends e.V.

Geprüfte Organistaion

mit Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz.


Damit wir überall gern gesehen sind!


Aktion

Aktion "Gelber Hund"

mehr Infos dazu gibt es auf den Internetseiten der Initiatoren unter: www.gulahunde.de und www.gulahund.de


Aktion Schnüffelgärten

Aktion "Schnüffelgärten"

Wir machen mit! Hier sind alle Hunde erwünscht!

Sport, Spiel und Spaziergang

Den Hund in den Alltag integrieren heisst auch, ihn an sportlichen Aktivitäten teilhaben zu lassen, ihn mit in den Urlaub zu nehmen.
Es gibt die verschiedensten Sportarten, die man zusammen mit seinem Hund betreiben kann und die ihm auch noch jede Menge Spass machen.
Natürlich gibt es auch hier einiges zu beachten, Mensch wie Hund sollten sich langsam an die verschiedenen Sportarten heran tasten, damit auch Beide Freude daran haben.
Natürlich macht auch der Urlaub mit Hund mehr Spass, der Hund kann überall mit und eingebunden werden.


Hütchenspiel

Hütchenspiel

Beschäftigung und Spiel oder was man mit ein paar Plastikhütchen alles üben kann

Wenn ich mit meinen Hunden spazieren gehe und fremde Menschen treffe, dann höre ich oft den Spruch: " Mit diesen Hunden müssen sie aber immer viel spazieren gehen". Mit Windhunden verbinden die Menschen immer viel Bewegung und Rennen ohne Ende.

Toben, spielen und flitzen klar, aber nicht nur, nicht immer und im Grunde auch nicht extrem viel. Windhunde sind Spitzensportler und keine Ausdauersportler. Außerdem lieben sie es wie alle anderen Hunde auch, intellektuell gefordert zu werden.

In diesem einfachen Spiel mit kleinen Absperrhütchen (aus dem Spielzeuggeschäft) kann man viele Übungen verstecken, insbesondere wenn man Mehrhundehalter ist.

 

Meine 6 Protagonisten spielen gerade noch auf der Wiese, während ich die 4 Hütchen aufgestellt habe. Darunter befinden sich feine Leckerchen. Die erste Übung besteht darin, alle Hunde heranzurufen, ohne dass sie die Hütchen inspizieren und erst mal alle "Platz" zu machen. Ist das noch nicht möglich, sollte man erst mal mit einem Hund anfangen. Als nächstes ruft man einen Hund nach dem anderen auf und erlaubt ihm das Leckerchen zu suchen.

Das heißt, beim ersten Aufruf dürfen nicht alle losstürzen.

 

Hütchenspiel

Hier warten Feliz und Peonia geduldig vor dem Hütchen- aber hier darf sich der Dritte freuen, denn Mimi bekommt das Kommmando zum Suchen und Finden. Jungspunt Peonia muss natürlich die lange Nase noch etwas mit vorne haben (man muss ja schauen, ob der Hundekumpel das richtig macht...)

So können mit diesen 4 Hütchen alle Konstellationen durchgespielt werden. Die Dynamik des Spiels entscheidet nicht das Rudel bzw. die soziale Gruppe sondern der Hundebesitzer.

So werden Geduld und Frustrationstoleranz geübt.

Viele Menschen meinen auch, dass Hunde immer gleich behandelt werden sollten. Sprich, wenn einer ein Leckerchen bekommt, dann muss es auch der andere bekommen.
Doch nun stellt euch mal vor, dass ihr aus dem Rudel einen Hund rausruft, der auch brav kommt und dafür eine Leckerchen bekommt- nun kommt ein anderer nach, ohne dass er gerufen wurde und bekommt einfach auch etwas, dann bringt ihr jenem bei, dass er einfach Aufmerksamkeit erregen muss, um so ebenfalls an das Ziel zu kommen.

Futterdummy - ein Stück Freiheit nicht nur für Leinenhunde

Preydummy

Oftmals ist es nur möglich, Galgos auf eingezäunten Flächen frei laufen zu lassen, da bei unseren Sichtjägern ein starker Jagdtrieb die Regel ist.
Wenn euer Hund, egal ob Galgo oder eine andere Rasse, jagdlich noch sehr interessiert ist, dann ist das Spiel mit dem Futterbeutel eine gute Möglichkeit, ihm eine kurze Zeit "Freiheit" ohne Leine oder mit Schleppleine zu ermöglichen.

 

Wie euer Hund Schritt für Schritt den Apport des Futterbeutels lernt, könnt Ihr hier nachlesen:
PDF-Download - Ein Stück Freiheit dank Futterdummy

 

©Andrea Schrag für A.S.P.A. friends e.V.

 

Strategiespiel mit Sandkastenförmchen

Hundespiele

Hier im Südwesten herrschen nun seit Wochen Temperaturen bis 40°C, so dass auch unseren Vierbeinern der Spaß am Spaziergang vergeht. Denn auch im Wald ist es in den frühen Morgenstunden als auch späten Abendstunden richtig heiß.

So gestalten sich die Spaziergänge eher kürzer, so dass ein einfaches Spiel im Schatten die Stimmung aufhellt.

Was man dazu braucht:
Sandformen aus dem Spielzeugbedarf und kleingeschnittene Wiener Würstchen (wobei hier der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind) und in diesem Fall 6 hitzegeplagte Vierbeiner.

 

Zunächst heißt es aber - erst mal abwarten und schön auf den Platz gehen und dort auch bleiben.
Wenn das euer Vierbeiner noch nicht kann oder nicht abwarten will, dann einfach anbinden.

Dann werden die Förmchen verteilt, wobei es sinnvoll ist, wenn die Förmchen glatt sind, leicht auf dem Boden rutschen und nicht zu leicht ins Maul zu nehmen sind- das fördert die Kreativität und Ausdauer.
Dann wird jeder einzelne Hund aufgerufen und er darf sein Leckerchen suchen bzw. unter dem Förmchen vorkramen, was nicht so leicht ist, da diese schön wegrutschen. So muss der Hund seine Pfoten mitbenutzen oder das Förmchen irgendwo hinschieben, wo es feststecken bleibt oder zum Bsp. eine Stufe runterfällt und dann das Wienerchen frei gibt. Ihr werdet sehen, jeder Hund findet seine Lösung.

 

Hunde , die sich nichts zutrauen oder leicht aufgeben, darf etwas geholfen werden. Aber man sollte nicht zu schnell eingreifen, damit der Hund selbst Lösungsstrategien entwickeln kann. Ist das dem neuen Hund noch alles etwas viel, dann sollte man ein Förmchen einfach mal auf den Platz legen, damit sich der Hund das alles in Ruhe und ohne Beobachtung anschauen kann. Kommt er zum Erfolg, sollte man gleich weitermachen.

Nach dem kleinen intellektuellen Input kann die Hundesiesta weitergehen.

 

 

Hundespiele

Jog your Dog

Jogging mit Hund

Laufen mit Hund für Anfänger

Wenn der Frühling naht, das Wetter besser wird und Schnee und Glatteis bis zum nächsten Winter auf sich warten lassen, dann packt uns die Lust, mit unserem Hund unterwegs zu sein.
Nicht zu vergessen: der Winterspeck bei Hund und Mensch muß weg!
Da wäre es jan der Zeit für mehr Bewegung und wieso das Ganze nicht auch mit der Überwindung des eigenen inneren Schweinehunds verbinden...? Also Laufschuhe an und raus!

Ein häufiges Problem beim Laufen mit dem Hund besteht darin, dass der Hund zwar gerne läuft, aber möglicherweise nicht in eurem Tempo und schon gar nicht gleichmäßig – er läuft ständig vor eure Füße oder bleibt andauernd stehen, um irgendwo zu schnüffeln.

Oder auch ihr selbst seid konditionell nicht so gut beieinander. Also passt das doch wunderbar, um gemeinsam mit dem Training zu starten!

Der Hund sollte beim Laufen möglichst ein Geschirr tragen und an einer etwa 2-Meter-Leine laufen. Ideal ist ein Bauchgurt, an dem man die Leine befestigen kann – man hat die Hände frei, kann gleichmäßiger laufen und es können natürlich auch mehrere Leinen daran befestigt werden.

Auch Leckerlies und ein Spielzeug sollten mitgenommen werden.

 

Trainingsaufbau mit 2 bis 3 Lauftagen die Woche

 

Woche 1 – Fangt mit einer Zeit von ca. 30 min Gesamtzeit an, in der sich zu Beginn der Hund in Ruhe lösen kann (entweder an der Leine oder abgeleint). Ihr befindet euch in schnellem Gehtempo. Dann wird der Hund an die Leine genommen und es geht in lockerem Lauftempo los. Sprecht den Hund an und achtet darauf, dass seine Aufmerksamkeit nicht wegdriftet.

Lauft 1 min, dann belohnt den Hund mit einem Leckerchen oder werft ein Spielzeug, ihr könnt ihn dazu ableinen und in ein schnelles Gehtempo wechseln. Während der Gehzeit darf der Hund schnüffeln und stehen bleiben.

Nach 1 min Gehen wird der Hund wieder angeleint, aufmerksam machen und weiter geht es in lockerem Trab.
Dieser Wechselrhythmus wird über die ca. 30 min beibehalten. Für braves Mitlaufen wird der Hund belohnt.

 

Woche 2 – Der Wechselrythmus von Laufen und schnellem Gehen wird weitergeführt, die Laufintervalle jedoch auf 2 min verlängert, die Gehzeit bleibt bei 1 min. Dabei immer darauf achten, die Aufmerksamkeit des Hundes zu halten, mit Leckerli oder Spielzeug.

 

Woche 3 – Der Wechselrythmus wird jetzt auf 3 min Laufen / 1 min Gehen ausgedehnt, sonst bleibt alles beim alten.

 

Woche 4 – In den Laufphasen braucht nun schon kein "Vollzeit-Entertainment" mehr betrieben zu werden, bleibt aber nie stehen, weil euer Hund schnüffeln will. Sprecht ihn an, z.B. mit "Weiter" und nehmt ihn mit, ohne jedoch an der Leine zu rucken oder zu reißen. Steigert die Laufzeit auf 5 bis 8 min mit Gehpausen von 1 oder 2 min.

 

Woche 5 – Jetzt ist es an der Zeit sich zu überlegen, ob euer Hund frei nebenher joggen oder lieber an der Leine bleiben soll. Wahrscheinlich hat sich der Hund schon so an euer Lauftempo gewöhnt, dass er auch ohne Leine weitestgehend euer Tempo hält und nicht stehen bleibt oder hinterher spurtet. Probiert es einfach aus...

Steigert die Laufzeiten erst auf 10 min, dann auf 15 min Laufen mit Gehpausen von 2 bzw. 3 min.

 

Woche 6 – Verlängert das Laufintervall auf 20 min, dann 3 min Gehpause.

 

Woche 7 – Jetzt solltet ihr und euer Hund bereits 30 min ohne Pause in gleichmäßigem Tempo laufen können – super! Habt ihr das geschafft dann lobt euren Hund, spielt mit ihm und entspannt euch nach dem gemeinsamen Fitnessprogramm.

 

© Melanie Paukner für A.S.P.A. e.V.

Soziales Lernen durch Nachahmung

Ich habe etwas Neues entdeckt: Lernen durch Nachahmen.

Das bedeutet, ich mache dem Hund eine bestimmte Tätigkeit vor und er ahmt sie dann nach.

 

Ich bin ja neugierig und für jeden Blödsinn zu haben, also mussten wir es ausprobieren, Cloe, Dora und ich. Und nach etwas zögerlichem Anfang ("Echt? Ich soll einfach nur das machen, was du machst?") haben beide das Prinzip begriffen. Jetzt haben wir eine neue Beschäftigung für regnerische Tage und wenig Platz. Mit ein bisschen Kreativität fallen einem da die witzigsten Sachen ein!

 

Und so geht's:

Man braucht viele kleine Leckerchen, und wer damit schon gearbeitet hat, kann einen Clicker benutzen. Ohne Clicker braucht man ein Belohnungswort und muss sehr schnell und punktgenau mir der Belohnung sein.

  • • Zuerst muss der Hund sitzen und zu mir schauen.
  • • Dann mache ich die Übung vor, die der Hund nachahmen soll und gehe an meinen Platz zurück.
  • • Es folgt ein Kommando (bei uns heißt es "Jetzt du!") und dann darf der Hund ausprobieren, ob er das richtige tut.

Soweit die Theorie, hier folgt ein praktisches Beispiel dafür, was für Quatsch damit möglich ist:

http://m.youtube.com/watch?v=SwiQkaBpLDo&feature=c4-feed-u

 

Zum Beginn wählt man am besten eine Tätigkeit, die der Hund ohnehin schon kann, zum Beispiel etwas apportieren oder auf etwas hochspringen. Gut ist, wenn es dafür auch ein Kommando gibt wie "hol es" oder "hopp". Man macht die Übung vor, kehrt an seinen Platz zurück und gibt das Kommando für "mach es nach" und das Kommando für die entsprechende Tätigkeit, also zum Beispiel "Jetzt du!", "hopp!".

Am Anfang sollte man schon die kleinsten Ansätze der richtigen Tätigkeit belohnen, also etwa das Laufen zum Sofa und Aufsetzen einer Pfote. Später wird man dann immer genauer mit dem Belohnen.

Natürlich kann man so nicht nur Blödsinn üben, sondern auch neue Kommandos aufbauen. Bei uns ist es der große Spaß am Nachmittag.

Und es ist effektive Kopfarbeit, die auch mit kranken, bewegungseingeschränkten Hunden prima funktioniert, die Bindung fördert und die kleinen grauen Zellen aller Beteiligten anregt.

 

Viel Spaß beim Nachmachen!
Eure Britta Schumann für A.S.P.A. friends e.V.

Von uns erprobte Spielzeugtipps

Rogz Lighthouse

ROGZ Lighthouse

Durch Zufall stieß ich auf ein Produktivideo eines relativ neuen Hundespielzeugs und da ja die Badesaison praktisch vor der Tür steht, bin ich der Werbung erlegen und habe zugegriffen.

Unser Lieblingsspielzeug ist nun der Leuchtturm von Rogz!

Durch die Größe und das knallige Rot findet man ihn schnell im hohen Gras. Seine wahren Qualitäten zeigt der Leuchtturm aber erst beim Einsatz am und im Wasser, denn wie es sich für einen richtigen Leuchtturm gehört, säuft der nicht ab, sondern bleibt auch in der Brandung aufrecht stehen. Er schwimmt gut sichtbar für den Hund über Wasser. Mit dem Band kann man ihn für richtige Wasserraten auch sehr weit werfen.

Und wenn der Hund die Lust verliert, hinterher zu schwimmen, dann kann man gaaaaaaaaaanz lange beobachten, wie die nicht gerade preiswerte Neuanschaffung am Horizont verschwindet ;-)

Der obere Teil des Leuchtturms ist recht weich und angenehm für den Hund zu fassen. Allerdings sollte man dem Hund dieses Spielzeug nicht zum längeren Kauen überlassen, es ist zwar sehr stabil, aber Kong-Qualität hat das Material nicht! Dann würde es aber sicher auch nicht aufrecht schwimmen können.

Hier noch das Produktvideo:

http://www.youtube.com/watch?v=BmU_TB1AWBc

Den ROGZ Lighthous gibt es im Tierbedarfsfachgeschäft wie auch online bei vielen Anbietern für ca. 20 Euro zu kaufen.
Wir freuen uns auf die Strand- und Badesaison!

Skilanglauf mit Hund

Skilaufen mit Hund

Wir möchten Euch einige Tipps für einen unbeschwerten Winterurlaub für Skilanglaufbegeisterte an die Hand geben.

 

Skilanglauf – der Hund als Begleiter ist auf gespurten Loipen in Deutschland fast überall verboten! Anders verhält es sich z.B. in Frankreich, Italien, Österreich und Schweiz, wie auch Skandinavien. Dort dürfen auf den meisten Loipen Hunde dabei sein.

Für Hunde, die es gewohnt sind am Rad zu laufen, also eine gute Kondition haben, ist Skilanglauf sicher eine gute Bewegungsmöglichkeit im Winterurlaub.
Untrainierte Hunde sollten allerdings nicht mitgeführt werden. Es ist nicht! möglich, die Kondition eines Hundes in 2 Wochen Winterurlaub aufzubauen.
Natürlich sollten auch keine Hunde mit Knochen- oder Gelenkserkrankungen (HD, Athrose, etc.) Begleiter beim Skilanglauf sein.

Bedenkt bitte auch, dass laufen für Hunde im Tiefschnee neben der Loipe sehr! anstrengend ist. Hier sollte die Laufdauer auch beim Konditionierten Hunden etwa 10 Minuten – Pause – 10 Minuten – Pause... und insgesamt nicht viel länger als 1/2 Stunde betragen.

Ideal sind darum Langlaufspuren, die neben Wanderwegen entlang führen (geräumt oder durch Wanderer runtergetretene Schneedecke). Auf solchen Wegen kann der Hund natürlich auch länger mitlaufen.

 

Das sollte der Hund bereits können:

  • rechts neben dem Halter bleiben
  • an lockerer Leine laufen
  • bei Begegnungen mit anderen Hunden und entgegenkommenden Menschen cool bleiben

Hundemäntel – mollig warm mögen sie ja sein, wenn der Hund neben Herrchen und Frauchen dahin schlendert, ab und zu Halt gemacht wird für ein Gespräch mit anderen Spaziergängern. Für einen Hund, der sich sportlich betätigt und das tut ein Skilanglaufbegleithund, ist ein Mantel ungeeignet, oder habt ihr schon mal einen Winterjogger im Daunenmantel gesehen?

Kurzfellige Rassen können zum warm werden auf den ersten Metern mit Mantel laufen, dann sollte dieser aber ausgezogen und in Halters Rucksack verstaut werden.

 

Pfoten- und Fellpflege:
Beim Laufen im Schnee bilden sich an den Pfoten und auch zwischen den Zehen Schneebälle, welche sehr unangenehm für den Hund sind. Vor dem Start kann das Fell (nicht die Ballen) mit Melkfett gefettet werden, das vermindert das Haftenbleiben des Schnees am Fell der Pfoten.

Wie man Schneepfoten eines Hundes auftaut, darüber werden wir in Kürze in einem allgemeinen "Hund im Winter"-Artikel berichten.

 

Vom Musher abgeschaut:

Als Musher werden Schlittenhundführer bezeichnet, die stundenlang viele Kilometer mit ihren Schlittenhunden im Schnee zurücklegen. Für die Hunde ein Extremsport!
Für unsere Couchpotatos unter den Hunden können wir aber durchaus den ein oder anderen Tipp der Musher übernehmen.

  • trinken für den Hund sollte natürlich dabei sein, Schnee ist zum Durstlöschen nicht geeignet. Musher empfehlen lauwarmes Wasser aus der Thermoskanne mit Traubenzucker (1-2 EL/L.)
  • mit einem geeigneten Spezialgeschirr könnt ihr euch kurzzeitig auch mal von eurem trainierten und gut konditionierten Hund ziehen lassen
  • der Energiebadarf eines beanspruchten Hundes im Winter ist deutlich höher als zu anderen Jahreszeiten. Auf die Futtermenge und Qualität (proteinreicher) sollte geachtet werden.

Und denkt bitte an Kotbeutel, damit der weiße Schnee auch weiß bleibt!

Untrainierten Hunden und Haltern empfehlen wir Winterwandern mit Hund.

(c) Andrea Schrag für A.S.P.A. e.V.

Hundefrisbee

Das Spiel draußen macht natürlich in dieser Jahreszeit besonders Spaß.
Der Hundefrisbee ist sehr beliebt bei den lauffreudigen Hunden. So kann Hund dem Frisbee nachjagen, wenn er von Herrchen und Frauchen hin und her geworfen wird.
Er darf ihn zur Belohnung apportieren. Oder darf ihn eben nicht holen, wenn er geworfen wird! Obwohl es so ein schöner Bewegungsreiz ist.So kann ich gleich mit meinem Hund üben, dass er einem Bewegungsreiz nicht folgen darf (und damit vielleicht später auch nicht dem Hasen...) Wenn er dies geschafft hat, gibt es natürlich ein besonderes Leckerli!
Auch Zerrspiele sind möglich.
Ein Hundefisbee sollte aus elastischen , aber festem Gummi (z.B. von Kong) sein, auf keinen Fall aus Plastik, welches durchaus splittern kann, aber dennoch im Verkauf angeboten wird.

Spaziergänge gestalten

Spaziergang mit Hund

Manch eine Hundenase findet das schnöde spazieren gehen einfach nicht sonderlich spannend - so wie z.B. meine Minou - und deshalb gibt es zwischendurch immer ein paar kleine Aufgaben, die sich leicht einbauen lassen und Hund und Mensch Spaß machen.

Alles was mit Futter zu tun hat ist meist sehr beliebt und so kann man z.B. kleine Futterstücke auf Baumstämmen verteilen (in der Zeit sollen die Hunde möglichst brav abwarten, sollte das nicht klappen kann man sie kurz festbinden) und anschließend wird fleißig gesucht. Dabei ist dann darauf zu achten, dass der Hund erst auf das Signal "such" das Suchspiel beginnt.

 

Des weiteren kann man schön unterwegs etwas verstecken - ein Spielzeug, Dummy oder Futterbeutel - was die Hunde ebenfalls suchen und bringen sollen. Dafür ist natürlich Voraussetzung, dass der Hund bereits apportieren kann und weiß, was "such" bedeutet. Je nach Lust und Laune kann man dabei die Schwierigkeiten und auch das Gelände immer wieder variieren, so dass es für den Hund immer eine spannende Aufgabe bleibt.

 

Beginnen kann man damit, sich für den Hund sichtbar auf eine Wiese zu bewegen und dort das Objekt abzulegen, dann geht man zum wartenden Hund zurück und gibt das Signal "such". Später wird entweder das Gelände unübersichtlicher oder man entfernt sich auch aus dem Sichtbereich des Hundes. Auch das Objekt mal erhöht in einen Busch, Baum oder Zaun zu hängen oder es einfach in den Wald hinein zu werfen sind abwechslungsreiche Varianten. Ebenfalls wird es natürlich schwieriger, je länger die zurückzulegenden Strecken für den Hund werden. Professionelle Dummyarbeit ist dies dann natürlich nicht, aber es soll ja möglichst für jeden leicht umsetzbar sein und hauptsächlich der gemeinsamen Beschäftigung dienen.

Je nachdem wie lange man dazu Lust hat ist dann vielleicht die Spazierrunde etwas kürzer ausgefallen, der Hund aber dafür auch geistig ausgelastet und oft auch zufriedener.

 

© Melanie Paukner für A.S.P.A. friends e.V.

Spiele für den Hund

Intelligenzspiele für Hunde

(Intelligenz-) Spiele für Hunde

Auch Spiele sind ein wesentlicher Bestandteil der Hundeerziehung und fördern die Bindung zwischen Mensch und Hund. Intelligenzspiele sorgen für die intellektuelle Auslastung des Hundes und eignen sich auch an Tagen, wenn mal Wind und Wetter oder einfach die Zeit ausgedehnte Spaziergänge kürzer werden lassen.
Besonders gut geeignet, wenn Hunde aufgrund einer OP oder Verletzung sich körperlich nicht betätigen können oder dürfen.
Diese Holzspiele (Dog Brick u.a.) von Nina Ottosson sind überall im Fachhandel, bei Fressnapf oder im Internet zu bekommen.
Ohne Probleme kann man die Spielzeuge leicht feucht abwischen oder mit einem Desinfektionsmittel absprühen und einfach ins Warme zum schnellen trocknen legen.

Wichtig: Wir sollten mit unserem Hund nie über die Grenze der Konzentrationsfähigkeit hinaus arbeiten. Man sollte das Spiel beenden, bevor die Konzentrationsfähigkeit nachlässt und das Spiel somit mit einem Erfolgserlebnis für Mensch und Hund beenden! Denn Lernen muss Spaß machen!