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Mar (Boxer Doggen-Mischling)

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Veranstaltungen:

26.08.2017

10 Uhr bis 18 Uhr

Windhundfest Darmstadt

64293 Darmstadt

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Weitere Informationen:

A.S.P.A friends e.V.

Geprüfte Organistaion

mit Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz.


Damit wir überall gern gesehen sind!


Aktion

Aktion "Gelber Hund"

mehr Infos dazu gibt es auf den Internetseiten der Initiatoren unter: www.gulahunde.de und www.gulahund.de


Aktion Schnüffelgärten

Aktion "Schnüffelgärten"

Wir machen mit! Hier sind alle Hunde erwünscht!

Eine sehr traurige Nachricht- die kleine Nube ist gestorben...

Die kleine weiße Nube mit Merle Faktor wurde am 15.2. dem Spezialisten in der Tierklinik vorgestellt. Dieser stellte in seinen Untersuchungen genetische Mißbildungen mit Gehirnschäden, Blindheit auf beiden Augen und Taubheit auf beiden Augen fest. Während der Untersuchung in der Tierklnik erlitt Nube einen schweren epileptischen Anfall, aus dem man sie nicht mehr herausbekam. Der Tierarzt konnte Nube nur noch helfen, in dem er sie erlöste. Die kleine Maus hat es nicht geschafft und ist aufgrund von einer Modefarbe zu einem Opfer Genetischer extremer Mißbildungen geworden- was für eine traurige, auf Aussehen reduzierte Welt....

 

Unsere Sarah Thielemann erklärt uns die Problematik, die beim Merle Faktor auftritt:

 

Die kleine Nube - oder warum Schick nicht immer gut ist!

Der Merle-Faktor tritt bei vielen Rassen auf, gehört aber besonders bei vielen Hütehunden zum Rassestandard. Der Merle-Faktor bewirkt eine ungleichmäßige Verdünnung der Farbpigmente auf dem Körper, er ist in erster Linie also eine Störung der Pigmentbildung.


Ganz kurzer Ausflug in die Genetik:
Man bezeichnet die Allele (die zwei möglichen „Zustände" eines Gens im Erbgut) mit Buchstaben, es sind immer zwei vorhanden, eines von mütterlicher, eines von väterlicher Seite.

Ein kleiner Buchstabe bedeutet rezessiv, ein Großbuchstabe bedeutet dominant. Also:
M = merle; m = einfarbig
mm = einfarbig
Mm = merle
MM = fast weiß

 

Wenn nur eines der beiden Allele betroffen ist, zeigt sich die Färbung, die wir als Merle bezeichnen und uns Menschen gut gefällt. Die Hunde haben keine gesundheitlichen Nachteile dadurch, solange in der Zucht darauf geachtet wird, keine zwei Merlefarbigen Hunde zu verpaaren! Denn sind beide Allele betroffen, ist die Pigmentbidlung massiv gestört, der Hund ist also fast weiß mit rosa Haut und kaum Farbanteilen, so wie bei Nube.

 

Das Problem dabei: In den Frühstadien der embroyonalen Entwicklung entstehen die Zellen für Hirn und Haut aus dem selben Gewebe. Beim Welpen ist also nicht nur die Pigmentbildung gestört, sondern oft sind sie Blind, Taub und haben Hirnschäden. Bei einer Verpaarung von zwei merlefarbigen Hunden fallen meist mehr hübsche bunt gescheckte Hunde, als wenn man einen einfarbigen und einen merlefarbigen Hund kreuzt. Dafür eben auch ein paar fast weiße Welpen, die dann eingeschläfert werden müssen.

 

Daher ist diese Form der Zucht verboten!

Einfarbige Welpen lassen sich aber nicht so gut verkaufen... daher nehmen skrupellose Händler lieber ein paar tote Welpen in Kauf, als Hunde, die sie nicht los werden.

 

Auf dem Bild sieht man einen Australian Shepherd in red tri (braun einfarbig mit weißen Abzeichen), einen in red merle (braun gescheckt) und die kleine Nube, bei der kaum noch braune Farbflecken zu sehen sind.